Gleich am Beginn der Grenzüberschreitung hatte man etwas gegen unsere aufgesammelten Bakterien aus Guatemala. Unser Moula Moula bekam Tröpfchenweise seine Schlappen desinfiziert, aber nur auf einer Seite, das war total für die "Katz", hat aber immerhin 5.-US$ gekostet.
Auf die Frage, ob wir Obst, Gemüse oder Fleisch im Fahrzeug hätten, kam von uns natürlich ein kräftiges no! (war ja alles gut versteckt). Auf eine weitere innere Inspektion hat man wegen "Simba" wieder einmal verzichtet.
Unsere weiteren Abwicklungen der Grenzformalitäten waren unkompliziert und gingen recht schnell und freundlich über die Bühne.
 Ein KFZ Schild von Belize
Aber etwas hat sich plötzlich geändert in Belize, man sprach Englisch statt Spanisch. Das frühere Britisch-Honduras, ist das kleinste und am dünnsten besiedelte Land Mittelamerikas. Wir sahen keine Indios mehr, dafür mehr Schwarze und suchten natürlich Karibischen Flair. Den wollten wir erleben und folgten dem schönen Dschungel Highway nach Dangriga.
 Der Karibikstrand bei Dangriga
Kaum im Ort, schon winkte man uns zu und sprach uns an. "Hello, how are your? Und dann ging's auf Deutsch weiter. Ich bin Debbie und ihr kommt wirklich aus Deutschland? Direkt mit dem Auto hierher? Unglaublich und dann noch aus Ludwigsburg?" So werden wir überschwänglich von einer Frau begrüßt, die lange Jahre als Ärztin bei der US Army in Böblingen stationiert war und sie hat sich mächtig gefreut, mal wieder Deutsch zu sprechen.
 Die Anreise zum Strand von Hopkins ging erst mal durch den Friedhof
Freies Campieren ist hier nicht zu empfehlen, meinte sie, kommt nach Hopkins an den Strand, dort habe ich ein Haus mit meiner Freundin Jody und einen Stellplatz für Euch.
Schade dass wir nur einen Tag mit ihnen zusammen waren, denn sie hatten schon einen Flug für Miami gebucht und sind am nächsten Morgen für einige Zeit nach Hause geflogen.
 Debbie und ihre Freundinnen, Bertie, Jody. v.l.n.r
 Moula Moula unter Kokosnüssen bei Debbie vor dem Haus
Wir blieben noch 2 Tage und konnten im nahen "Kismet Inn" bei Trici und Elvis, einem echten "Garifuna" , ins Internet gehen und unsere Briefe abrufen. Der Ort ist mit Sicherheit ein guter Platz für Backpacker und Hängemattenfreaks, die sich gerne unter Palmen so richtig durchhängen lassen wollen, aber nichts für uns. Gegen Abend verschwanden wir frühzeitig, wegen den lästigen Stechmücken, wieder in unseren Moula Moula.
 Elvis von der Hopkins Village "Kismet Inn"
 Am Strand "Kismet Inn"
 Typische Stelzenhäuser und daneben ein Reifen-Service
 Ein Schlösschen im Dschungel
Den erhofften Karibikflair den gab's so gut wie nicht am Strand von Belize und auch auf der Halbinsel von Riversdale nach Placentia haben wir ihn nicht gefunden. Anscheinend erlebt man ihn nur auf den vorgelagerten Cayes Inseln am Barrier-Reef.
Dafür bekamen wir aber eine große Anzahl von Tieren zu sehen, die zum Teil in Belize und Mittelamerika schon fast ausgestorben sind, dazu zählt vor allem der Jaguar, der Puma und das Tapier. Zu beobachten im großzügig angelegten Belize - Zoo, einem Tierpark inmitten des Dschungelwaldes.
 Ein Brüllaffe in der Baumkrone
 Eine Tigrillo (Tiegerkatze) beim Mittagschläfchen
 Der Jaguar, eine imposante Erscheinung
 Der Puma
 Das Tapir
Man sollte sich als Traveller von Belize nicht zuviel erhoffen, vor allem nicht beim Einkauf in den von Chinesen geführten Supermärkten.
 Adios Belize
Eigentlich kann man das Land in einem Tag durchfahren. Wir sind 4 Tage geblieben und haben es versäumt, innerhalb von 3 Tagen im Transit das Land wieder zu verlassen, dieser eine Tag kostete uns nochmals 37,50.- US$.
Tipp für Traveller: Belize nur im Transit bereisen!
Belize war das einzige Land in Mittel- und Südamerika das einen bei der Ausreise noch einmal zur Kasse bittet.
Die unverschämteste ABZOCKE, die wir bisher auf unserer Reise erlebten!!!
(siehe oben "Einreise Simba")
Adios Belize!
Wir freuen uns auf Mexico!!!
Unser Lebenstraum Weltreise geht weiter.
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